Runder Tisch der Bau- und Baunebenberufe

– und wieder ist ein Jahr vergangen –

 

Wie bereits im letzten Jahr sind viele Betriebe unserer Einlandung gefolgt. Auch die Kammern, das überbetriebliche Ausbildungszentrum des Arbeitgeberverbandes der Bauwirtschaft sowie viele ausbildungsbegleitende Unterstützungssysteme waren wieder vertreten.

Manuela Niedermeier begrüßte im Namen der Schulleitung die Gäste und eröffnete die Veranstaltung.

Man könnte meinen, dass alles bereits schon gesagt und ein Runder Tisch nur ein Treffen unter Bekannten wäre. Weit gefehlt, natürlich haben wir erneut alle ausbildungsbegleitenden Hilfesysteme vorgestellt, dennoch konnten wir auch neue Schwerpunkte setzen und Themen behandeln, welche den Betrieben aktuell am Herzen liegen.

 

Ein Thema war die Vorstellung der Verkehrsbelehrung, welche in der Fachstufe 2 in einem theoretischen Teil (Durchführung durch die Polizei) und einem sich anschließenden Fahrsicherheitstraining auf dem Verkehrsübungsplatz des ADAC in Dudweiler durchgeführt wird. Die Beherrschung eines Kraftfahrzeuges und die Verinnerlichung der negativen Auswirkungen von Drogen sollen die Auszubildenden zur verantwortungsvollen Teilnahme am Straßenverkehr führen.

 

Für viele Betriebe ist es schwer, Auszubildende zu finden. Selbst wenn sie einen Azubi einstellen konnten, endet das Ausbildungsverhältnis oft vorzeitig, weil der dieser ursprünglich eine nicht zutreffende Vorstellung vom Beruf hatte. Eveline Bautscha, Sozialpädagogin an unserer Schule, präsentierte den anwesenden Betrieben eine Möglichkeit, diesem Umstand ein Stück weit entgegenzuwirken: Im Rahmen der beruflichen Vollzeitschulen an unserem Schulstandort absolvieren die Schülerinnen und Schüler betriebliche Praktika. Eine solche Praktikumsstelle anzubieten, könnte auch eine Chance für einen Betrieb sein, einen passenden Azubi mit dem nötigen Ehrgeiz und Interesse sowie mit einer realistischeren Berufseinschätzung zu finden.

 

Ein weiteres Schwerpunktthema sollte den Betrieben eine Perspektive eröffnen, was sich voraussichtlich in der neuen Ausbildungs- und Prüfungsordnung in den Bauberufen ändern wird. Die größte Änderung wird dabei der Wechsel zur gestreckten Abschlussprüfung darstellen.

 

Nach dem offiziellen Teil ging es dann in Einzelgesprächen rege weiter.

Auch für das leibliche Wohl war gesorgt. Die bereits als legendär eingestufte Currywurst durfte dabei auch in diesem Jahr nicht fehlen – und wurde dem ihr vorauseilenden Ruf gerecht.

Im informellen und privaten Austausch klang die Veranstaltung langsam aus.